TGURD #8 – Erstmal nur ein Wunsch

Ein Trauerspiel

Manchmal nützt das beste Vorhaben nichts, wenn es an Material, Technik und Manpower fehlt.

Lars und ich hatten heute die Absicht unseren (einst) schönen Pavillon in der Wuhlheide für die kommende Schönwettersaison aufzuhübschen. Wir wussten bereits, dass sich Tagger auf ihm verewigt hatten. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten. Doch hier sind wir uns einig: Das muss weg.

Hilde Schneider hat sich einst dafür eingesetzt, dass dieser Pavillon in der Nähe des Spielplatzes in der Wuhlheide erbaut wurde. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2017 hat sie sich persönlich für die Instandhaltung der Schutzhütte eingesetzt.

Geplantes Zeitfenster inklusive Materialbeschaffung: 2-3 Stunden.

Nicht zu schaffen

Der erste Eindruck, der sich uns offenbarte, verriet uns das doppelte an Zeitaufwand. Mindestens. Und das auch nur unter Berücksichtigung der Anwesenheit geeigneter Gerätschaften, wie Säge, Bohrmaschine, Schleifpapier usw.

Missing

Es fehlten mehrere Holzplatten, die vermutlich abmontiert und als Wärmequelle Verwendung fanden. Eine unweit entfernte Feuerstelle ließ zumindest darauf schließen.
Wir entdeckten auch morsche Balken, die ebenfalls erneuert werden müssen.

Der Plan

Da die Ausbesserungsarbeiten nun doch umfangreicher sind als ursprünglich angenommen, suchen wir Unterstützung. Genial wäre es, wenn wir einen Tischler oder Zimmermann aus dem Kiez dafür begeistern könnten, die Holzarbeiten zu übernehmen. Es geht ja nichts über einen Profi, der sein Handwerk versteht. Für die Dienstleistung könnte sogar etwas Geld locker gemacht werden.

Aufruf

Kennt jemand einen Tischler, der die Holzarbeiten entweder komplett übernehmen würde oder gemeinsam mit uns? Wir eignen uns hervorragend als Handlanger mit klugen Sprüchen in den Bohr- und Sägepausen. Kaffee von mir und Kuchen von Lars wären kein Problem. Na, wer kennt wen?

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