TGURD #15 – Gehwege aufhübschen

Eine Baumscheibe bepflanzen

Entlang der Straße in der ich meinen Laden habe, gibt es einige ungepflasterte Stellen, an denen vermutlich einst Bäume standen. Seit Eröffnung meines Ateliers mit Ladengeschäft im Jahr 2014 dienen die sogenannten Baumscheiben eher als Hundetoiletten und Müllsammelplätze. Im Sommer, wenn es heiß ist, stinkt es nach Kot und Urin. Ganzjährig sammeln sich dort zusätzlich Papier- und Kunststoffverpackungen an. Das stank mir im wahrsten Sinne des Wortes gewaltig. Seitdem es auch keine Bienen mehr auf Berliner Straßen und Balkonen gibt, ist es sowieso höchste Eisenbahn die Brachflächen sinnvoll zu gestalten.

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TGURD #12 – PLOGGING

Plogging im Volkspark „Wuhlheide“

Für den Einstieg in die Materie, noch einmal kurz eine Erklärung dieses Begriffs: Plogging kommt aus dem Schwedischen und setzt sich zusammen aus dem schwedischen Wort „plocka“ (suchen, aufheben, sammeln) und dem englischen Wort „jog“ (Trott, leichter Trab) bzw. „to jog“ (trotten). Beim Plogging geht es nun darum, während des Laufens, Müll aufzusammeln. Der Clou dabei, neben dem Sauberkeitseffekt: durch die Hebe- bzw. Beugebewegungen werden andere Muskelgruppen angesprochen, als beim normalen Jogging. Zusätzliche Fitness also. Der Hammer!

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PLOGGING – Ankündigung

Müllsammelaktion für Jung und Alt mit sportlichem Funfaktor im Naherholungsgebiet am 08.06.19 von 10 bis 12 Uhr.

Lars und Mandy laden ein und freuen sich über eine große Beteiligung. 💪

Worum geht’s?

Wir wollen unser erweitertes Wohnzimmer, den Volkspark Wuhlheide, von Müll und Unrat befreien. Mitmachen kann dabei wirklich jede*r, die/der gut zu Fuß ist und Spaß an gemeinschaftlichen Aktionen hat. Der Begriff „Plogging“ kommt aus Schweden und setzt sich zusammen aus dem schwedischen Wort „plocka“ (suchen, sammeln, aufheben) und „jogging“. Dazu ist jeder Läufer mit einer Mülltüte ausgestattet und sammelt beim Jogging am Wege liegenden Müll auf. Durch das Beugen des Körpers beim Aufheben des Mülls werden Muskelgruppen trainiert, die beim regulären Laufen üblicherweise nicht angesprochen werden. Neben dem positiven Effekt die Umwelt sauber zu halten, ist die Aktivität auch ein zusätzlicher Gewinn für die eigene Fitness.
Am Ende der Aktion wird der Müll an einem zentralen Ort gesammelt und von der BSR entsorgt.

Für Erfrischungsgetränke ist ab 12 Uhr für alle Beteiligten am Pavillon in der Wuhlheide gesorgt.

Wir tun Gutes und reden darüber. Gemeinsam. Nachhaltig.

Weitere Details könnt ihr hier nachlesen.

TGURD #11 – Im FRÖBEL -Kindergarten

Ein Tag im FRÖBEL – Kindergarten „Im Grünen“

Wir treffen uns um 9 Uhr vor der Kita in Johannisthal. Das Gebäude erinnert mich sofort an meine Kindheit in der DDR. Es sind schöne Erinnerungen.

Lars und ich begleiten heute für ein paar Stunden die Gruppe „Beetle“ in ihrem Tagesablauf und wollen die ErzieherInnen unterstützen.
Es ist gerade Morgenkreis, als wir hineinplatzen. Spielerisch und singend stellen sich alle anwesenden Kinder vor und feiern diesen magischen Moment der Gemeinschaft.

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TGURD #10 – Müllsammeln

Putzaktion

Jesus! Wir feiern heute ein kleines Jubiläum. Unser zehntes gemeinsames Ehrenamt und die Sonne lacht so herrlich, als wüsste sie davon.

Wir treffen uns gegen 11 Uhr im Johannisthaler Park. Zu dritt sind wir. War doch unser Aufruf zu einer erneuten Putzaktion offensichtlich zu kurzfristig.
Wie ein eingespieltes Team schnappen wir uns Handschuhe, Müllbeutel und Zangen und wollen voller Tatendrang loslegen. Man kennt Berlin eben nicht ohne Müll.

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TGURD #9 – Kältehilfe

HalleLuja | Kältenotübernachtung III in Berlin

Beeindruckend! Das denke ich, als ich vor der weißen Wärmelufthalle hinterm Ring-Center Frankfurter Allee stehe, die wie ein riesiges Iglu anmutet. Drum herum Beton und Zäune. Ich bin hier heute verabredet – ehrenamtlich durch die Nacht.

Mein Tag war bislang nicht berauschend. Vieles lief schief und eigentlich hatte ich darüber nachgedacht, meine angebotene Hilfe abzusagen. Kneifen wollte ich. Hab ich aber nicht. Zum Glück. Denn mein bis hierher mieserTag sollte doch noch schön enden.

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TGURD #8 – Erstmal nur ein Wunsch

Ein Trauerspiel

Manchmal nützt das beste Vorhaben nichts, wenn es an Material, Technik und Manpower fehlt.

Lars und ich hatten heute die Absicht unseren (einst) schönen Pavillon in der Wuhlheide für die kommende Schönwettersaison aufzuhübschen. Wir wussten bereits, dass sich Tagger auf ihm verewigt hatten. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten. Doch hier sind wir uns einig: Das muss weg.

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Geschichten aus dem Kiez

Teptow-Köpenick
ist
Fairtrade Town

Wie alles begann

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschloss 2015, dass der Bezirk Treptow-Köpenick Fairtrade Town werden möchte. 2017 wurde eine Steuerungsgruppe aus zivilen Vertretern und Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Kirchengemeinden sowie Schulen gegründet, die die Kampagnenarbeit organisierte.

Und dann?

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